Gerhard Lämmlin

Geboren in Lörrach, lebt und arbeitet in Neustadt an der Weinstraße.

Er bezieht seine Ideen und Bildkompositionen häufig aus Impressionen und Eindrücken, die er von seinen vielfältigen Reisen mitbringt. Dabei entstehen Werke, die nicht die Realität abbilden, die vielmehr Ausdruck seiner Gedanken, Stimmungen und Erinnerungen sind. Lichteinfälle auf bizarre Landschaften und ungewöhnliche Farbkombinationen exotischer Gesteinsformationen werden ebenso „verarbeitet“ wie die nachhaltigen freundschaftlichen Begegnungen mit Einheimischen.

Lämmlins Bilder entstehen aber auch „Just for fun“, wenn er, einem inneren Drang folgend, zu Pinsel, Spachtel und Farbe greift und in einem häufig emotionalen Prozess energie- und spannungsgeladene abstrakte Gemälde erzeugt.

Vielschichtig trägt er Acrylfarbe in kraftvollen, meist leuchtenden Farben auf. Durch Beimischung unterschiedlicher Materialien, wie Schellack, Sand, Marmormehl u.a. gibt er den Flächen eine haptische Struktur, die zusammen mit gezielt eingesetzten Gestaltungsmitteln den Bildern eine spürbare Spannung verleihen. Weniger das fertige Bild als vielmehr der Prozess des Entstehens, die andauernde Auseinandersetzung zwischen kopfgesteuerten, geplanten Aktionen und bauchgefühldominierten Spontanaktionen sind für ihn emotional bedeutsam.