Susanne Lyoubi-Burk

Susanne Lyoubi-Burk wuchs in Frankfurt am Main auf, wo sie die Schule besuchte und ihre Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin abschloss. Nach einem weiterführenden Studium im Veranstaltungsmanagement arbeitete sie mehrere Jahre in München und war im Jahr 2002 Mitgründerin eines Beratungsunternehmens im mediizinischen Bereich. Ende 2005 übersiedelte sie nach Connecticut, USA, wo sie mehrere Jahre für die Non-Profit-Organisation “Round the World Women“ tätig war. Sie kehrte 2009 nach Deutschland zurück und lebt und arbeitet seitdem in der Nähe von Göttingen.

„Zunächst nur als Hobby gedacht, nimmt die Fotografie heute einen wichtigen Raum in meinem Denken und Handeln ein. Als kreativer Mensch bin ich für viele Dinge offen und kann mich für sehr unterschiedliche Themen begeistern, was sich auch in meinen Arbeiten widerspiegelt.“

Intentional Camera Movement ist der experimentellen Fotografie zuzuschreiben. Während der Aufnahme bewegt der Fotograf die Kamera bewusst und wählt gleichzeitig eine lange Belichtungszeit. Die daraus resultierenden spannenden Effekte sind nicht reproduzierbar und machen jedes Kunstwerk einzigartig.

Mit ihrer Kamera fängt die Künstlerin Alltagssituationen ein und interpretiert diese durch die Bewegung ihrer Kamera neu. Es entsteht eine verfremdete Darstellung des originalen Motivs, in der sich die ursprünglichen Bildelemente auflösen können, bis hin zur vollständigen Abstraktion.

„Ich persönlich bevorzuge einen Grad der Abstraktion, der einerseits die Konturen und Oberflächendetails bereits verwischt und ihnen dadurch eine gewisse Transparenz verleiht, andererseits die Gestalt der Dinge noch erkennen lässt.“

„Das Spannende in der Fotografie ist für mich die Unendlichkeit der Motive. Anders als in der Malerei, ist die Darstellung nicht eine Komposition der eigenen Fantasie sondern die Wiedergabe eines einzigen winzigen Momentes aus dem unerschöpflichen facettenreichen Repertoire des Lebens.“