Doris Noeske

Doris Noeske malt schon ihr ganzes Leben, aber seit dem Jahr 2001 vorzugsweise mit Acryl. Bei verschiedenen Dozenten und Künstlern an Kunstakademien hat sie die Vielfalt der Malerei sowie den Umgang mit unterschiedlichen Materialien studiert und praktisch erlernt. Experimentell hat sie daraus ihren eigenen Stil erarbeitet. In ihrem Schaffensprozess entwickelt sie mit Acrylfarben eine Basis, arbeitet gern mit Steinmehlen, Sand oder Asche, lässt Pigmente drüber fließen, greift Zufälle auf, gestaltet, verwirft und baut neu auf. Als Werkzeug nimmt sie gern die Finger für Farbläufe oder Materialaufträge. Sie muss die Verbindung zum Untergrund spüren, um sich in das Bild hinein zu denken.

Die Künstlerin überträgt Formen und Farben aus der Natur auf die Leinwand. Dabei verwendet sie unterschiedliche Materialien. Diese fügt sie zu manchmal überraschend-anregenden, manchmal beruhigenden aber stets harmonischen Collagen zusammen. Im Ergebnis entstehen wohl strukturierte Bilder mit warmen und gedeckten Farben, die Ruhe ausstrahlen und den Gedanken Platz machen zum Entspannen und Loslassen.